LEO BEGERÉ

ABOUT

ARTIST STATEMENT

LEO BEGERÈ ist Bildende:r Künstler:in mit Schwerpunkten auf Performance und Musik. Deren transzdisziplinäre Interessen gelten der Exploration von kollektiven Prozessen und dem politischen Potential von Humor. Mit einer queer- feministischen Haltung macht Begeré gesellschaftliche Tabus sichtbar und untersucht Fragen zu Körper, Ausgrenzung und (Gender-) Rollen. Humor wird dabei zur Strategie des Widerstands – zart und zugleich radikal – ein Mittel, um Normen zu entlarven und das Unperfekte zu feiern. So entsteht eine Praxis, die Verletzlichkeit als Kraft herausarbeitet und sich gegen die Logik von Effizienz und Leistung positioniert.

BIO

BEGERÉs Arbeiten wurden im deutschsprachigen Raum u.a. bei der Wien Woche, im Dschungel Wien, der Galerie Gaugy, der Kulturkirche Bremerhaven, in der Brunnenpassage und im Rahmen von queerartsvienna in der Galerie Kunst und Schnittlauch gezeigt. Für deren Diplomarbeit über die Verbindung von Queer Feminismus und Clownerie, betreut von Prof. Elke Krasny, erhielt dey 2019 den Wissenschaftspreis der Akademie der Bildenden Künste.Seit 2011 erforscht Begeré Clownerie als performative Praxis – inspiriert von Lila Monti und Francesca Zannier. Stipendien erhielt Begeré u.a. das Arbeitsstipendium für Performance der Stadt Wien und das Nachwuchsstipen-dium der Akademie der Bildenden Künste Wien.